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Kleine Schritte führen auch ans Ziel

08.03.2018 Heimatnomadentrail

Wie du bereits lesen konntest, ist eines der Ziele von mir, die ich mit diesem Blog verfolge, einen Heimatnomadentrail für dich zu erschaffen. Hierfür möchte ich unter anderem die schönsten Flecken Deutschlands zu Fuß entdecken und diesen Weg auf einer (Rund-) Route mit mehreren Etappen festhalten. Heute ist es nun an der Zeit, etwas näher auf die Idee einzugehen und dir zu erklären, wie diese entstand, was es damit genau auf sich haben wird und was der Trail mit der Route 66 zu tun hat.

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Der Hintersee am Zauberwald - Berchtesgadener Land
Der Weg ist das Ziel
Konfuzius

Dieses Zitat kennt wohl irgendwie jeder, den man fragt. Jeder kann dem auch eine eigene Bedeutung beimessen. Ich nutze das Zitat heute um dir diese Kategorie mit einer kleinen Hintergrundstory vorzustellen. HIerbei geht es mir vor allem darum,dass du besser verstehen kannst, wohin die Reise mit diesem Blog und im speziellen in dieser Kategorie gehen soll.

In diesem Fall, also in der Kategorie "Heimatnomadentrail", ist es mir persönlich sogar am Wichtigsten gewesen etwas über die Hintergründe zu schreiben, denn dieses Element war eines der ersten Dinge, die ich mir im Zusammenhang mit einem Outdoor-Blog überlegt hatte. Hierzu möchte ich dich nun ein kleines bisschen in die Vergangenheit entführen.

Die Inspiration zum Heimatnomadentrail

Im Jahr 2014 hatte ich nämlich bereits schon einmal die Idee einen Wanderblog zu erstellen. Während der Konzeption  gab ich dem Kind den Namen "aufschustersrappen.com" und reservierte mir unter anderem auch die dazugehörende Domain. Ich will hier nur am Rande erwähnen, dass dort nie ein Blogeintrag das Licht der Welt erblickt hat.

Zurück zum Konzept. Den Namen habe ich im weiteren Verlauf durch "wandernavi.com" ersetzt, da ich es hier unter anderem fertig gebracht hatte, mein eigenes, wenn auch sehr simples, vielleicht auch leicht primitives, Logo zu entwerfen. Zudem gefiel mir der Name aufgrund der Griffigkeit auch einfach deutlich besser.

Lange Rede, kurzer Sinn. Im Grundkonzept des damaligen Blogs hatte ich vorgesehen, aktuelle Wanderwege zu einem eigenen Fernwanderweg zu verknüpfen, da ich persönlich ehrlicher weise kein großes Interesse daran hatte (und auch immer noch nicht habe) bestehende Fernwanderwege, wie z.B. den Jakobsweg, zu gehen.

Vergleichbar sollte das mit der Straßenführung in Amerika sein, wo in der Vergangenheit viele verschiedene Straßen z.B. zur Route 66 verknüpft wurden. Aufgrund der Tatsache, dass die Route 66 auch heute noch so viele Menschen anzieht, hatte ich mir also vorgenommen quasi die "Wander-Route 66 in Deutschland" zu erstellen und fand diese Idee damals einfach cool.

Höher, Schneller, Weiter... oder lieber doch nicht?

Während dieser Zeit hatte ich viel zu viele Ideen, wie ich den Blog aufbauen will und was unbedingt noch mit rein gehört, aber hatte mir überhaupt keine Zeit gegeben, diese durchzudenken oder auszuarbeiten.

So kam dann auch, was kommen musste. Ich stand vor dem Problem, dass ich zwar eine Webseite und einige Ideen hatte, aber einfach nicht wusste, wie ich diese umsetzen sollte. So plagten mich im Zusammenhang mit dem eigenen Fernwanderweg immer wieder dieselben Fragen, auf die ich keine Antwort finden konnte.

  • Wie viele Kilometer sind denn eine angenehme Tourenlänge? 
  • Wie viele Höhenmeter sollte eine Etappe mindestens haben um anspruchsvoll genug zu sein?
  • In welcher Zeit sollte man eine Etappe abschließen?
  • Was, wenn der Weg langweilig wird?
  • Welche Unterkunft soll ich bevorzugen?
  • Soll ich Tagestouren oder Mehrtagestouren konzipieren?

Und so weiter und so weiter. Das war leider überhaupt nicht das, was ich mir unter dem Neu-Blogger-Leben vorgestellt hatte, sondern frustrierte mich dermaßen, dass ich das Projekt dann ziemlich zügig wieder eingestampft hatte.

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Altes Logo "WanderNavi"

Seit dieser Zeit wurde mir allerdings eines immer klarer. Während der Konzeption des Blogs hatte ich das Ganze unter Zuhilfenahme eines ziemlich großen Denkfehlers meinerseits falsch angepackt.

Es geht mir nicht darum, eine festgezurrte Etappe eines Fernwanderwegs zu laufen, diese abzuhaken und dann zu vergessen. Auch geht es nicht darum, dass man jemandem beweisen kann: "Schau, die 35 km und 2500 Höhenmeter der Etappe XY habe ich in unter 3 Stunden gemeistert!". 
(Ja ich weiß, das habe ich sehr überspitzt formuliert...)

Ja, Wandern ist und bleibt eine Sportart, aber nein, für mich existiert hier einfach absolut kein Wettbewerbsgedanke. Sogar das Gegenteil ist für mich hier der Fall, denn als Genusswanderer will ich mir ja Zeit lassen, mich erholen, aus dem Alltag entführt werden und es soll Spaß machen und nicht zu verbissen werden.

Für mich besteht der Sinn im Wandern nicht in der Mentalität "Höher, Schneller, Weiter". Der Sinn ist nicht, dass man möglichst schnell die höchsten Berge erklimmt, die unwegsamsten Wege läuft oder die meisten Kilometer schrubbt.

Mein Ziel ist es daher für dich, egal wie lange oder wie kurz du laufen willst, einen Weg parat zu haben, der dich immer an irgendeinem der interessantesten, faszinierendsten oder schönsten Flecken Deutschlands vorbei führen wird, die man erwandern kann.

Einfach genau nach dem heutigen Motto, dass kleine (und auch wenige) Schritte eben auch an ein Ziel führen können.

Tourenberichte vs. Heimatnomadentrail

Du fragst dich jetzt vielleicht, weshalb ich in zwei Kategorien auf meinem Blog etwas über Touren schreiben werde, oder?

Das ist recht einfach erklärt, denn ich will nicht einfach nur, dass du meine literarischen Ergüsse über die schönsten Flecken Deutschlands konsumierst. Ich will dich auch in die Lage versetzen und dich vor allem animieren es mir gleich zu tun und diese Orte selbst zu besuchen, zu erwandern und letztlich zu sehen.

Dabei möchte ich dich an die Hand nehmen und das ist dann auch der große Unterschied zu den Tourenberichten. Ich erzähle dir hier nichts über Tourenaspekte wie Beschilderung, Wegbeschaffenheiten, oder ähnliches. Auch eine Bewertung der Tour wird es hier nicht mehr geben, denn wenn es ein Weg hier rein geschafft hat, kannst du ohnehin davon ausgehen, dass es ein Top-Wanderweg sein wird.

Kurz gesagt ich werde dir hier Details liefern.

Ich erzähle dir genau, wo du eine Etappe starten kannst, wie du zum Startpunkt kommst, wie die Etappe verläuft, was du auf der Tour je nach Jahreszeit benötigen wirst, wie du dich generell darauf vorbereiten sollst/kannst/willst und noch einiges mehr.

Eine abschließende Bitte

Ich möchte an dieser Stelle noch eine abschließende Bitte an dich äußern. 

Wenn du noch Fragen zu diesem Konzept hast, oder vielleicht auch einen Wanderweg kennst, der absolut perfekt hier in diese Kategorie passt und unbedingt ein Teil des Heimatnomadentrails werden muss, lass mich das bitte unbedingt wissen. Schreibe mir dazu bitte entweder in die Kommentare, eine PN auf facebook oder über das Kontaktformular.

Und wie du das von mir mittlerweile ja auch bereits kennst, bleibt mir dann nur noch eines zu sagen.

Fernweh ist auch in der Nähe stillbar!
Passt auf euch auf. Lasst euch nicht ärgern. Ciao!

Dein Heimatnomade

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