Du hast es nicht anders gewollt...

15.02.2018 Dies und Das

Du bist also tatsächlich etwas neugierig und willst mehr über denjenigen welchen erfahren, der sich hinter diesem Blog-Projekt verbirgt!? Nun gut, dein Wunsch soll mein Befehl sein.

Holler in den Bergen
Als Heimatnomade auf Tour

Wie du ja schon weißt, heiße ich Holger, werde aber von den meisten Menschen in meinem Umfeld Holler genannt. Das ist mir, wie du ja auch schon lesen konntest, irgendwie auch lieber. Ich denke, dass es die reine Gewohnheit ist, aber das tut ja nichts zur Sache.

Wenn ich mich nun etwas selbst beschreiben müsste (was hier in diesem Bereich der Seite ja auch irgendwie verlangt wird), dann würde ich mich auch hier als recht gelassenen, sehr humorvollen, manchmal sehr introvertierten, ruhesuchenden, auf meine Art minimalistisch lebenden, zu Perfektionismus neigenden und nicht sesshaften, sondern eher sprunghaften Menschen bezeichnen.

Dein Vorteil auf dieser Seite hier ist aber, dass ich auf diese Punkte noch mal ein bisschen genauer eingehen werde, als im ersten Artikel, denn du willst mich ja offensichtlich etwas besser kennenlernen.

Die Sache mit der Gelassenheit

Ich habe vor vielen Jahren realisiert, dass ich mich nicht über Dinge aufregen sollte, die ich nicht ändern kann. Natürlich bin auch ich ein Mensch und rege mich immer noch ziemlich oft über manche Dinge auf, aber ich arbeite daran, dass man diese Knöpfe bei mir nicht mehr drücken kann.

Meine Zielstellung hierbei ist, dass ich jedweder Situation mit einer inneren Gelassenheit gegenübertrete und versuche das Positive darin zu sehen. Das bedeutet, dass ich den blöden Situationen im Leben, den widrigen Umständen oder irgendwelchen Tragödien die mir oder mir nahestehenden Menschen passieren nicht mehr den Stellenwert geben möchte mich herunterziehen zu können. Es ist meines Erachtens nach einfach deutlich gesünder, sich auf die positiven Dinge im Leben zu konzentrieren. Solche Sachverhalte versuche ich stattdessen als Möglichkeit zu sehen, um daran wachsen zu können.

Die Sache mit dem Humor

Es ist vollkommen egal, wen du aus meinem Umfeld fragen würdest. Du würdest immer wieder die Antwort bekommen, dass ich ein Quatschkopf bin und dass mein "idealer Job" wohl Stand-Up Comedian sein sollte.

Ja, das stimmt wohl schon so in dem Maße. Man gab mir vor Jahren mal den Titel "Meister der Flachwitze". Ich bin einfach ein Blödel, was wohl aus meiner Jugendzeit resultiert, in der Konsorten wie Jim Carrey, Jerry Lewis, Louis De Funès, Didi Hallervorden und die Simpsons meine Welt geprägt haben. In meinem Abschlussjahrbuch zur mittleren Reife stand auch etwas wie "Er kennt jeden Witz vorwärts und rückwärts" drin. Das war damals wirklich so.

Und mal ganz ehrlich? Das schönste auf der ganzen Welt ist doch, wenn man gemeinsam lachen kann, oder?

Die Sache mit dem Introvertiert sein

Also das ist so eine Sache bei mir, bei der ich ehrlicherweise nicht so sicher über mich selbst bin. Einerseits ist es nämlich so, dass ich mich wirklich gern mit Leuten umgebe und dann auch viel Spaß haben kann.

Andererseits bin ich aber sehr gern auch einfach nur allein. Ich versuche mein Ding zu machen und bin dann z.B. genervt, wenn mich Menschen unterbrechen. Dazu kommt, dass ich es nicht so wirklich mag angerufen zu werden. Ich empfinde das ehrlicherweise ziemlich oft als Störung. Ist das ein Spleen? Ja wahrscheinlich, denn wenn ich dann mal am Telefonieren bin, kann das auch mal länger werden.

Grundsätzlich ist es bei mir aber tatsächlich so, dass ich lieber meine Ruhe habe und z.B. auch nicht wirklich viel auf irgendwelche "gesellschaftstypischen Feierkonventionen" gebe.

Die Sache mit dem Minimalismus

Ich bin vor etwa 4 Jahren auf das Konzept des Minimalismus gestoßen und habe seitdem einiges in diesem Bereich ausprobiert. Dazu gehörte zum Beispiel das Umsteigen auf einen Kindle E-Book-Reader*, das Umsteigen von physischen Musik- und Videodatenträgern hin zu Streamingdiensten und das Reduzieren meines Haushalts von einer 106 m² großen 3 Zimmerbude, die als WG genutzt wurde, hin zu einem 31 m² Appartement.

Während der Kindle meiner Meinung nach für mich auch heute noch eine der besten Anschaffungen meines Lebens war, habe ich umgekehrt aber auch festgestellt, dass das letztgenannte z.B. nicht sehr gut für mich gewesen ist, da es mich mehr eingeengt als befreit hatte.

Das größte Learning für mich in diesem Bereich ist also recht simpel und spiegelt auch die Grundlage des Konzepts des Minimalismus wieder.

Höre auf dich selbst und besitze das was du brauchst.

Die Sache mit dem Perfektionismus

Tja, was soll ich sagen. Das ist ein immerwährender Kampf in mir. Das beste Beispiel ist wohl aktuell der Start dieses Blogs. Die Entscheidung, dass dieser Blog ins Leben gerufen wird, habe ich am 01.05.2017 getroffen. Ich schreibe diese Zeilen gerade am 06.01.2018 und der Blogstart hat noch nicht so wirklich stattgefunden. (Da du diese Zeilen liest, ist er aber natürlich jetzt schon am Start! :o) )

Ich bin sehr oft nicht zufrieden mit dem Ergebnis, was ich hier zu… ähm… Papier ist es ja nicht so wirklich… bringe und zögere dann zu oft, weil ich mir dann nicht sicher bin, ob es wirklich das ist, was zu lesen wert ist.

Während ich diese Zeilen nun aber schreibe, wird mir bewusst, dass ich das nur herausfinden kann, in dem ich Feedback von jemand anderem als mir bekomme. Daher möchte ich dich an dieser Stelle bitten mir sehr gern dein Feedback in Form von Kommentaren in den Artikeln, auf meiner facebook-Seite als Nachricht oder über das Kontaktformular auf meiner Seite zu geben. Ich danke dir dafür schon mal in aller Form im Voraus!!!

Die Sache mit der nicht existierenden Sesshaftigkeit

Ich bin, Stand heute, in meinem Leben 12 Mal umgezogen. Ich habe in der Region Heidelberg, in der Region Frankfurt und in Sankt Augustin gewohnt und habe versucht gerade an den letzten beiden Orten ein Leben aufzubauen und sesshaft zu werden. Da ich wieder in Heidelberg angekommen bin und einen Blog starte, der sich um das unterwegs sein dreht, hat es offensichtlich noch nicht so geklappt mit dem sesshaft werden.

Eines der vielen Ziele, die ich mit diesem Blog erreichen möchte, ist tatsächlich auch einen Ort für mich zu finden, an dem ich ankommen kann. Ich bin absolut davon überzeugt, dass es diesen Ort in Deutschland gibt, ich ihn aber vielleicht einfach noch nicht gefunden habe.

Andererseits muss ich hier aber auch zugeben, dass mich das Konzept des Orts- und Zeitunabhängigen Lifestyles sehr fasziniert und ich ein wenig hin- und hergerissen bin, ob vielleicht dieser Lebensstil einfach der passendere für mich wäre. Dieses Konzept passt ja vor allem auch zu dem Start dieses Blogs und dem damit verbundenen digitalen (Heimat-) Nomaden Lifestyle. Letztlich ist dies auch etwas, was ich auf meiner Reise durch Deutschland über mich erfahren möchte.

So, nun aber Mal genug von mir für heute. Wenn es von deiner Seite noch Fragen zu mir gibt, die dir dermaßen unter den Nägeln brennen, dass du unbedingt die Antwort erfahren musst, weißt du ja, wie du mich erreichen kannst. Ich versuche nach Möglichkeit alle Anfragen persönlich zu beantworten. Wenn ich allerdings merke, dass ich ein und dieselbe Frage immer mal wieder beantworten darf, werde ich wohl denke ich die Antwort hier an dieser Stelle einfach ergänzen.

Bleibt mir hier dann abschließend nur noch zu sagen:

Und bitte nicht vergessen: Fernweh ist auch in der Nähe stillbar!

Dein Heimatnomade

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