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Episode 1 - Die ersten Wochen Outdoorblogger

19.04.2018 Dauerwandertagebuch

Vom Konzept bis zum Blogstart sind 37 Wochen vergangen, in denen ich Vorbereitungen getroffen habe. Nun bin ich bereits seit 9 Wochen "offiziell" Outdoor-Blogger und kann es immer noch nicht so recht fassen. Einiges, was sich in den 9 Wochen seit dem Blogstart hinter den Kulissen oder auf Tour ereignet hat, erfährst du in der heutigen Episode des Dauerwandertagebuchs.

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Felder vor Lobenfeld - Naturpark Neckartal/Odenwald

15.02.2018 - Blogstart mit Tücken

Es war endlich soweit, der Tag des großen Blogstarts war endlich gekommen, die geplanten Beiträge waren alle vorbereitet und alles Weitere stand in den Startlöchern bereit.

Das einzige was an diesem Tag aber wirklich lief war meine Nase, denn ich hatte mir pünktlich für den Start eine ziemlich nervige und fiese Bronchitis eingefangen. Die Redewendung, dass ein Apfel am Tag den Arzt fernhält, ist wohl doch nicht so ganz richtig.

Die Bronchitis jedenfalls fesselte mich, einen angehenden Outdoor-Blogger, ironischerweise an die eigenen vier Wände und die Freude über den Blogstart, zumindest während der Erkrankung, war ein klein wenig getrübt.

Glücklicherweise kannte ich mich zu diesem Zeitpunkt mit dem System, welches hinter dem Blog steht, auch noch nicht so gut aus, weswegen mir mein Cousin Marc, der Entwickler dieser Seite, an diesem Tag quasi die Arbeit abnahm und den Blog für mich live schaltete. Das ist dann wohl das viel bescholtene Glück im Unglück.

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Entwicklung Heimatnomade

25.02.2018 - Unterschätzte Wege im Naturpark Neckartal-Odenwald

Nachdem wieder einmal tolles Wetter für das Wochenende angesagt war, plante ich meine erste "offizielle" Blog-Tour, über die ich auch einen Tourenbericht schreiben wollte.

Ich entschied mich, anders als gedacht, für den HW 40 dessen Wegführung von Heidelberg-Rohrbach nach Möckmühl verläuft und somit gegen eine Neuauflage des Neckarsteigs. Dieser hatte mich wohl doch zu sehr enttäuscht. Zusätzlich verläuft der HW 40 quasi direkt bei mir vor der Haustür, was die Anreise erheblich vereinfacht hatte.

Schon kurz nachdem ich auf dem Boxberg in den Heidelberger Stadtwald eingetaucht war, wurde ich in der Wahl des Weges bestätigt. Ich traf dort auf einen Specht, der in aller Seelen Ruhe seinem Tagwerk nachging und sich auch von mir nicht stören ließ. Diese Begegnung brachte meinen Zeitplan der Wanderung ein klein wenig durcheinander, denn ich beobachtete und genoss dieses Schauspiel ausgiebig.

Auch der weitere Verlauf des Weges hielt erfreulicherweise einige Überraschungen für mich bereit, so dass die Tour von Heidelberg nach Lobenfeld für mich ein voller Erfolg war und ich nicht bereue, dass es die erste "offizielle" Blog-Tour geworden ist.

Den Bericht zur Tour findest du übrigens hier: Etappe 1 des HW40

24.03.18 - Die ersten persönlichen Rekorde purzeln

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Für die zweite Etappe auf dem HW40 hatte ich mir vorgenommen, von Lobenfeld weiter nach Neckarelz zu wandern. Laut Outdooractive.com handelt es sich hierbei um eine Strecke von 23 Kilometern. Diese Angabe bedeutete für mich, dass ich wohl zwei persönliche Rekorde an diesem Tag brechen würde.

Einerseits wäre die Tour mit den 23 Kilometern die längste, die ich jemals gelaufen wäre. Und andererseits lag mein Tagesrekord an gelaufenen Gesamtkilometern ebenfalls bei rund 23 Kilometern.

Nach der Tour durfte ich feststellen, dass ich beide Rekorde mit Bravour gebrochen hatte. Die Tour wurde am Wegpunkt Kloster Lobenfeld begonnen (Wegkilometer: 18,2) und an der Neckarbrücke Obrigheim/Neckarelz (Wegkilometer 42,2) beendet, was einer Gesamtstrecke von 23 Kilometern entspricht.

Überrascht war ich jedoch von den Gesamtkilometern an diesem Tag, denn diese waren laut meiner Schrittzähler-App, fast 33 Kilometer, wodurch der ehemalige Rekord nicht nur gebrochen sondern förmlich pulverisiert wurde.

Ich freue mich schon auf die nächsten Rekorde!

08.04.2018 - Idyllisches Muffensausen

Da ich die Haupttour auf dem HW40 aufgrund der Reisebedingungen Sonntags nicht fortsetzen konnte, war ich mit meinem Kollegen und Kumpel Patrick, der mich auch schon auf der zweiten Etappe auf dem HW40 begleitet hatte, auf einer von ihm geplanten Tour unterwegs.

Diese führte von Eberbach über die Teufelskanzel nach Zwingenberg (Baden). Den genauen Verlauf, und natürlich auch einige weitere Infos über den Weg, plane ich für dich in einem Tourenbericht zusammenzufassen.

Was ich heute aber schon erzählen kann ist, dass der Weg überraschenderweise über einen für mich sehr idyllischen Abschnitt des Neckarsteigs verlief, der sich hier wohl für die vorherige Enttäuschung in aller Form bei mir entschuldigen wollte. Offen gestanden, das hat er auch geschafft, was bedeutet, dass der Neckarsteig eines der nächsten Tourenprojekte auf diesem Blog sein wird.

Eines unserer Gesprächsthemen zwischen Patrick und mir an diesem Tag war über die Wildschweinpopulation in dieser Gegend. Ich erklärte Patrick, aus voller Überzeugung, weil ich kurz zuvor eine Dokumentation über dieses Thema gesehen hatte, dass Wildschweine den Kontakt zu Menschen so gut es geht meiden. Auch erklärte ich ihm, dass wenn man nicht gerade im Unterholz herumkraxelt, die Wahrscheinlichkeit während einer Wanderung auf ein Wildschwein zu stoßen eher gering ist.

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Ausblick von der Teufelskanzel - Neckartal

Ich hatte mich noch nie zuvor derart getäuscht und auf Fakten verlassen, die andere erlebt hatten, denn keine 30 Minuten später starrte mich eine Bache (weibliches Wildschwein) aus etwa 5 Metern Entfernung an, was dafür sorgte, dass ein gepflegtes Muffensausen die idyllische Natur um mich herum verblassen ließ.

Glücklicherweise reagierte Patrick in diesem Moment instinktiv richtig, so dass diese Begegnung lediglich in meinen Erinnerungen einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Nachdem wir Abends dann mit der Familie meines Wanderkumpans beim Grillen saßen und von unserem Erlebnis berichteten, erfuhren wir von einem befreundeten ortskundigen Jäger, der ebenfalls zu Gast war, dass dort an dieser Stelle auch ein sogenannter Wechsel, also ein häufig von Tieren genutzter Weg, verläuft.

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal für die Einladung zum Grillabend in aller Form bedanken. Es hat mir sehr viel Freude bereitet!

Damit möchte ich nun aber auch zum Ende dieses Artikels kommen und hoffe, diese kleinen Erzähl-Häppchen, was so alles bei mir los war, haben dir gefallen. Wenn dem so ist, aber auch wenn dem nicht so sein sollte, freue ich mich über einen Kommentar von dir unterhalb dieses Artikels.

Dann bleibt mir wie immer nur noch eines zu sagen.

Und bitte nicht vergessen: Fernweh ist auch in der Nähe stillbar!

Dein Heimatnomade

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